Digitale Kunst und NFT
Digitale Kunst existiert seit den 1960er Jahren – die Debatte über ihr Verhältnis zum Kunstmarkt ist aber erst mit den NFTs von 2021 in die breite Öffentlichkeit gedrungen. Mit nicht-fungiblen Token ließ sich erstmals ein digitales Bild als Unikat ausweisen und für Millionen verkaufen. Was folgte, war ein Boom, ein Crash und eine nüchternere Neuorientierung: Was ist ein digitales Kunstwerk wert, wenn es unbegrenzt kopierbar ist?
Schlaf und Traum in der Kunst
Kein Zustand macht einen Körper so verwundbar wie der Schlaf – und kaum ein Zustand hat Maler so beharrlich beschäftigt. Schon die Renaissance feierte die schlafende Venus als Idealbild ungestörter Schönheit, die Romantik entdeckte im Albtraum das Unheimliche, der Surrealismus erklärte den Traum zur Eingangstür ins Unbewusste. Vier Gemälde aus vier Jahrhunderten zeigen, wie sich der Blick auf den schlafenden Körper von der Andacht zur Analyse verschoben hat.
Surrealismus
Eine weiche Uhr, ein Apfel vor dem Gesicht, eine Pelztasse: Die Bilder des Surrealismus gehören zum kollektiven Gedächtnis der Moderne. Die Bewegung, die 1924 in Paris den Traum zur Wirklichkeit erklärte, hat die Kunst verändert – und unser Wort für alles Unwirkliche gleich mit.