Kira Óna

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Vita / Kira Óna

„Malerei ist für mich wie ein Spiel in dem ich nach eigenen Regeln spiele“. Genau genommen ist das sogar die Quintessenz ihrer Lebens- und Arbeitseinstellung sowie der Grund für die inzwischen große Zahl ihrer treuen Fans.

Die Künstlerin russisch-ukrainischer Abstammung wurde 1977 in Minsk Belarus zur Sowjet Union Zeiten geboren. Sie fasste schon mit 10 Jahren den Entschluss, Künstlerin zu werden. Bereits damals entdeckte sie, dass sie die Realität auf einer besonderen Weise empfindet. Sie spürte das Verlangen, ihre Gefühle auf der Leinwand zu verwirklichen. Die frühe Künstlerin experimentierte mit vielen Materialien: Farben, Papier, Holz und vor allem Plastilin. Mit 12 wurde sie auf eine städtische, künstlerisch orientierte Schule für Kinder und Jugendliche in Minsk aufgenommen. Sie musste jedoch mit 15 in eine Bäcker-Konditor-Lehre gehen, da sie auf Grund bescheidener familiäre Verhältnisse Geld verdienen musste. Nach dem Sie nach Deutschland gezogen war, studierte sie nach dem Abitur zunächst Kunstgeschichte an der Heinrich- Heine Universität in Düsseldorf, um Ausstellungskuratorin zu werden. Ihr Mann überredete sie, ihre kuratorische Ambitionen zugunsten einer Laufbahn als freischaffende Künstlerin aufzugeben.

Die Künstlerin unternahm viele Bildungsreisen, nach Italien, Holland, Spanien, nach Paris, New York, wo sie unter dem Eindruck großer Meister zu einer ganz neuen Malweise klarer Formen fand und zu individueller Prägung transformierte. Nach und nach näherte sie sich einer ihr wesensgemäßen Bildaussage. Ihre Farb- und Formgestaltung löste sich allmählich vom Naturalistischen und Akademischen und entwickelte eine eigene Konzeption und einen unverwechselbaren Stil.

Die Motivwahl ihrer Bilder hat häufig irrealen Hintergrund und die phantastische Welt des Unterbewusstseins zum Thema. Ihr Malstil setzt sich zusammen aus Fauvismus, Szenen des Lebens und Mystik. Die Bildsprache ist einzigartig und weist ins Surreale hinein. Auch zeichnet sich ihre Malweise durch dominierende starke Farbigkeit aus. Dabei spielt die Richtigkeit von Anatomie oder Perspektive keine Rolle mehr. Im Gegenteil, zum Teil verzerrte Perspektiven und extreme Plastizität sowie starke Abstrahierung bis auf die Grundformen werden zum Gestaltungsmittel. Der Bildraum drückt sich durch ein Verhältnis von reinen, gleichmäßig gesättigten Farben aus, wobei die Reduktion der räumlichen Bezüge unter den „Bildelementen“ ebenfalls kennzeichnend ist. Ein gewisses System gegenständlicher Darstellung wird ausgearbeitet, jedoch folgt sie keiner festen Theorie.

Sie versucht in ihren Bildern den momentanen Eindruck und die Stimmung eines Augenblickes, Ereignisses oder Gegenstandes wiederzugeben mit Bezug auf Vergangenheit und Zukunft. So will sie eine Verschmelzung aus Farbeinflüssen, Formen und Bewegungen in ihren Bildern festhalten. Sie reduziert und vereinfacht die Formen. Harmonie spielt dabei eine große Rolle. In diesem Sinne stehen Farben und Formen auch für Gefühle und umgekehrt, sie sind zum Teil symbolisch. In ihren Werken arbeitet die Künstlerin an der Synthese von Expression, Gefühlen, Materie, Tradition und Moderne.

Die Einzigartigkeit und das überzeugte Streben nach der künstlerischen Perfektion sind ihre Bestimmung. Ihre Arbeiten hängen nicht nur in Deutschland und ihrer Heimat sondern auch in Übersee.
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