Bildende Künstler

Carlos Albert & Cristina Ghetti - „Realität ist nicht genug“

29.5.2015 - 29.8.2015


100 kubik-Raum für spanische Kunst
Mohrenstrasse 21
50670 Köln
Deutschland

Ausstellungsdauer
29.5.2015 - 29.8.2015


Die Ausstellung „Realität ist nicht genug“ zeigt durch Arbeiten des Bildhauers Carlos Albert (*1978, Madrid) und der Malerin Cristina Ghetti (*1969, Buenos Aires), dass Abstraktion und das Spiel mit Formen und Volumen die Wahrnehmung der Realität bereichert, erweitert und oftmals auch hinterfragt. Die essenzielle künstlerische Form der Arbeiten des Bildhauers Carlos Albert ist die Linie. Seine Skulpturen aus geschmiedetem Eisen oder Corten-Stahl weisen eine klare Formensprache auf. Die starken Formen seiner Skulpturen verschmelzen auf dynamische Weise mit ihrer Umgebung - ganz so wie rationale Zeichnungen im Raum. Das Spannungsverhältnis zwischen Leichtigkeit der Form und Schwere des Materials arbeitet Albert in seinen Skulpturen kraftvoll heraus. Seine Arbeiten setzen sich aus einem Wechselspiel zwischen Zwei- und Dreidimensionalität zusammen. Die Pluralität seiner Skulpturen überträgt Albert ebenfalls auf seine Wand– und Papierarbeiten, welche die raumgreifenden Qualitäten seiner Skulpturen widerspiegeln. Die Arbeiten von Carlos Albert bestechen durch ihre dynamischen Kompositionen voller Kraft und Energie und ihre linearen Rhythmen, die den Raum umarmen. Es sind zeitlose Werke, die die Grenzen ihrer selbst formulierten Realität sprengen. Aus klaren Linien und Farbe setzt sich auch Cristina Ghettis künstlerisches Werk zusammen. Ihre handgemalten Linien beeindrucken durch ihre Perfektion. Der ruhige und kontinuierliche Verlauf der Form wirkt oftmals trotz des Farbenreichtums meditativ und sogartig anziehend. Auch ihre Arbeiten gehen ein Spiel mit dem sie umgebenden Raum ein und veranlassen den Betrachter, sein eigenes Verhältnis zu diesem neu zu verorten. Cristina Ghettis Arbeit ist geprägt durch ein ständiges Suchen und Finden von optischen Möglichkeiten und der Wiederentdeckung der geometrischen Form. Die mit neuen technologischen Mitteln genau berechneten Linien und Farbzusammensetzungen generieren optische Eindrücke. Ihre Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten stützt sich auf die Tradition der kinetischen Kunst, die tief in Lateinamerika verwurzelt ist, und die sie mit Hilfe der neuen Medien weiterentwickelt. Durch ihre Arbeiten erweitern beide Künstler die Wahrnehmung des Betrachters, der Realität und Abstraktion zu etwas Bekanntem und Vertrautem verbindet und die Formen neu in sein Gedächtnis einschreibt.

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