Bildende Künstler

Gisbert Danberg EXHIBITION

9.12.2012 - 29.12.2012


Kunstraum-unten
Hattinger Strasse 1 / Zwischenebene der U-Bahnstation Schauspielhaus
44789 Bochum
Deutschland

Ausstellungsdauer
9.12.2012 - 29.12.2012


Im Kunstraum-unten in der Zwischenebene der U-Bahnhaltestelle „Schauspielhaus“ zeigt ab Sonntag, 09.Dezemebr 2012 um 11:00 Uhr, in der neuen Ausstellung „EXHIBITION“ einen Überblick über das künstlerische Werk von Gisbert Danberg, angefangen mit dem programmatischen Ölbild „Ms Triumph“ von 1986 bis zu der neusten Bronzeplastik „Ursutaurus“ vom November 2012. Der aus Bochum stammende Künstler studierte von 1971 – 1977 an der Kunstakademie Düsseldorf. Er ist Mitglied des Bochumer Künstlerbundes und des Berufsverbandes Bildender Künstler, Westfalen. Das künstlerische Schaffen von Gisbert Danberg ist bis 2009 vorwiegend durch Ölbilder gekennzeichnet, die mit feinsten Pinseln auf Leinwand und/oder Holz gemalt, sich an der sichtbaren Wirklichkeit orientieren. Dabei setzt er sich speziell mit der Relation von Realität und Abbild auseinander und gewinnt aus ihrer Darstellung Bilder von faszinierender Eigenständigkeit. Seine Bildthemen – meist Stillleben und Landschaften - reihen sich in die Tradition der Malerei ein. Das Außergewöhnliche ist seine Malweise und die Verschränkung unterschiedlicher und z.T. widersprüchlicher Realitätsebenen. Er schafft Abbilder von zwingender Gültigkeit, bisweilen sogar die Grenzen zwischen Abbild und Realität eliminierend – in guter alter Trompe- l’oeil-Tradition. Trotz exakter Abbildgenauigkeit eröffnet sich immer auch der Imagination des Betrachters Raum zur Vorstellung hintersinniger Projektionen und Reflexionen. Ab 2009 wendet sich Danberg den digitalen Medien zu als neues, unverbrauchtes Mittel künstlerischen Ausdrucks. Er bedient sich jener Techniken und Computerprogramme, die gerade aktuell in der Technik-, Film- und Medienwelt benutzt werden. Der abbildenden Funktion von Kunst, der primären Funktion von Kunst überhaupt, kommt weiterhin wie schon in der Malerei eine zentrale Bedeutung zu. Aber nicht eine fotografisch genaue Realitätsdarstellung strebt Danberg an, sondern durch Abstraktion auf die Wesensmerkmale der Form verdeutlicht er überzeugend das polygonale Grundprinzip virtueller 3D-Welten und damit deren prinzipielle Zeichencharakter.

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