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Künstler stellen sich vor: Barron Holland

International ausgerichtet, studierte ich Indologie – darunter auch indische Kunst – bei Penn und Berkeley. Ich lebte und arbeitete in mehreren Ländern, seit 1984 in Deutschland.

Text von Barron Holland

Barron Holland in seinem Atelier bei der Arbeit
© Barron Holland
Eine Vorstudie
© Barron Holland
Das Ergebnis
© Barron Holland








Ich male sehr farbenfrohe abstrakte und semi-abstrakte Bilder, die die Sinne anregen und – wegen ihrer Mehrdeutigkeit – die Wahrnehmungs-Strukturen herausfordern. Dazu gehört oft auch die Gegenüberstellung des Linearen mit dem Malerischen, des Bewussten mit dem Intuitiven, und des Zufälligen mit dem Natürlichen. Die Bilder sollten für sich sprechen.

Meine Betonung auf Farbe, denke ich, ist zum Teil auf den Einfluss von Malern wie Lichtenstein, Hockney, Twombley, Zuniak, Richter, Basquiat, sowie der Farbenlehre von Max Lüscher und den lebhaften Farben Indiens zurückzuführen.

Ideen für meine Arbeitsweise habe ich auch bei zahllosen Ausstellungen gefunden, aber insbesondere bei einer Klee-Ausstellung in Stuttgart in den neunziger Jahren. Dort habe ich gesehen, wie der Künstler zur Schere griff, um Werke zu zerteilen.

Eine Weile lang habe ich dann selber diesen Prozess verwendet um Bilder zu erstellen, indem ich Teile von alten Bildern zu neuen Gestalten zusammenlegte. Allerdings habe ich keine Bilder zerschnitten, sondern kleine Fotos davon (z.B. 10x11 cm). Das Endergebnis wurde dann als Vorlage für ein großes Acrylbild benutzt.

Später - in einer weiteren Entwicklung - habe ich angefangen, die kleinen Fotos einzuscannen, um sie auf ähnliche Weise mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu zerschneiden und wieder neu zusammenzulegen. Danach habe ich das Ergebnis proportional zum Originalbild (10x11cm zu 100x110cm) ausgedruckt.

Noch später habe ich das Verfahren weiter ausgearbeitet, indem ich Fotos von meinen großen Bildern einscannte, um sie digital zu zerschneiden, zu kombinieren und dann auch durch ein paar Techniken von verschiedenen Programmen zu verändern. Das Endprodukt wurde dann in Miniaturform ausgedruckt, um als Vorstudie für ein noch zu malendes Bild zu dienen.





Daher ist klar: Obwohl ich doch bei der Ausführung manchmal spontane Änderungen mache, der kreative Teil meiner Arbeit liegt hauptsächlich in der Vorstudie. Ich mache Dutzende von Vorstudien bevor ich endlich die richtige finde.


Neugierig geworden?
www.artou.de/kuenstler/barron-holland/
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