Friedrich Fröhlich

Kloß im Hals, Friedrich Fröhlich
Kloß im Hals
Friedrich Fröhlich, 33
Bleistift auf Papier
22 × 15  cm
„Da ist etwas Großes. Im Hals! Im Hals ist das stecken geblieben! Das drückt hier so. Aber das ist eben nicht immer da. Das ist irgendwie … Wenn ich … ähm … nicht mit den Händen beschäftigt bin … Oder wenn ich zum Beispiel nicht Klavier spiele! Oder modelliere! Also ich … ähm … nachdenke. Über Marios. Dann kommt so ’nen Kloß. Oder beim Fahrradfahren! Und der Kloß war jetzt einmal … ähm … RICHTIG schlimm! Also, hat richtig geschmerzt. War aber nicht so lange. Und irgendwie lässt der sich auch nicht herunterschlucken. Mir hat ja eine gesagt, dass das was mit Weinen zu tun hat. Dass ich nicht weinen kann. Und dass deshalb der Kloß also im Hals bleibt. Und dass das irgendwie nur eine ganz kleine Erhebung sein wird. Durch Blut oder so. Aber, dass das Gehirn das dann riesengroß macht. Da ist also was drinnen, was herauswill. Das kann aber nicht raus! Das müsste dann auch erstmal durch die Zähne durch.“


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