Das Stillleben
Ein Krug, drei Äpfel, ein erloschenes Licht: Das Stillleben ist die Kunst, dem Unscheinbaren Bedeutung abzugewinnen. Jahrhundertelang als niedrigste Bildgattung belächelt, wurde es zum heimlichen Labor der Malerei – von den holländischen Prunktischen bis zu Cézannes Äpfeln, die die Moderne einleiteten.
Natur und Land Art
Land Art verlässt das Atelier und das Museum und macht die Erde selbst zum Material und Ort des Werks. Seit den späten 1960er-Jahren haben Künstler Spiralen in Salzseen gebaut, Steinkreise auf Berggipfeln errichtet und Schnee zu vergänglichen Skulpturen gefügt. Das Werk gehört der Landschaft – und vergeht mit ihr.