Digitale Kunst und NFT
Digitale Kunst existiert seit den 1960er Jahren – die Debatte über ihr Verhältnis zum Kunstmarkt ist aber erst mit den NFTs von 2021 in die breite Öffentlichkeit gedrungen. Mit nicht-fungiblen Token ließ sich erstmals ein digitales Bild als Unikat ausweisen und für Millionen verkaufen. Was folgte, war ein Boom, ein Crash und eine nüchternere Neuorientierung: Was ist ein digitales Kunstwerk wert, wenn es unbegrenzt kopierbar ist?
Bleistiftzeichnung
Der Bleistift ist das demokratischste aller Kunstwerkzeuge: billig, überall verfügbar, korrigierbar. Gerade deshalb wurde er lange unterschätzt – als Mittel der Skizze, nicht des Werks. Dabei hat die Bleistiftzeichnung eine eigene Geschichte, eigene Meister und in der Gegenwart eine erstaunliche Renaissance als autonome Kunstform.
Die Linie
Die Linienzeichnung ist die direkteste Form bildnerischen Ausdrucks: Ein Strich auf einem leeren Grund genügt, um Raum, Bewegung oder Charakter zu beschreiben. Von den Felsritzzeichnungen der Vorgeschichte über die Kupferstiche Albrecht Dürers bis zur algorithmischen Strichzeichnung des Pen-Plotters – die Linie ist das beständigste Werkzeug der bildenden Kunst.