Feministische Kunst
Feministische Kunst ist kein Stil, sondern eine Haltung: Sie stellt Sichtbarkeit her, wo Unsichtbarkeit Normalzustand war. Seit den 1970er-Jahren hat sie die Kunstgeschichte verändert – in der Praxis, in der Theorie und im Markt. Die Korrektur einer jahrhundertelangen Schieflage ist noch nicht abgeschlossen.
Bilder signieren
Die Signatur ist kein dekoratives Detail, sondern Teil der Werkdokumentation: Sie begründet die rechtliche Urhebervermutung, sichert die Zuordnung über Besitzerwechsel hinweg und folgt in der Druckgrafik festen internationalen Konventionen. Ein Überblick über Praxis und Maßstäbe.
Das Pferd in der Kunst
Kein Tier wurde öfter gemalt als das Pferd – und keines länger: Von den Höhlenwänden der Eiszeit über die Reiterstandbilder der Mächtigen bis zu Franz Marcs blauen Pferden zieht sich das Motiv durch die gesamte Kunstgeschichte. Es erzählt dabei immer auch vom Menschen: von Macht, Geschwindigkeit und Sehnsucht.