Die Nacht in der Kunst
Die Nacht ist in der Kunstgeschichte selten einfach nur Dunkelheit. Sie ist Bühne für dramatische Lichtregie, Anlass religiöser Kontemplation, kosmisches Schauspiel und schließlich Kulisse für das moderne Großstadtleben unter Glühbirnenlicht. Wie sich die Bedeutung der Nacht über vier Jahrhunderte verschiebt, zeigt sich an vier Bildern, von denen eines seinen Beinamen einem Missverständnis verdankt.
Feministische Kunst
Feministische Kunst ist kein Stil, sondern eine Haltung: Sie stellt Sichtbarkeit her, wo Unsichtbarkeit Normalzustand war. Seit den 1970er-Jahren hat sie die Kunstgeschichte verändert – in der Praxis, in der Theorie und im Markt. Die Korrektur einer jahrhundertelangen Schieflage ist noch nicht abgeschlossen.
Bilder signieren
Die Signatur ist kein dekoratives Detail, sondern Teil der Werkdokumentation: Sie begründet die rechtliche Urhebervermutung, sichert die Zuordnung über Besitzerwechsel hinweg und folgt in der Druckgrafik festen internationalen Konventionen. Ein Überblick über Praxis und Maßstäbe.