Das Stillleben
Ein Krug, drei Äpfel, ein erloschenes Licht: Das Stillleben ist die Kunst, dem Unscheinbaren Bedeutung abzugewinnen. Jahrhundertelang als niedrigste Bildgattung belächelt, wurde es zum heimlichen Labor der Malerei – von den holländischen Prunktischen bis zu Cézannes Äpfeln, die die Moderne einleiteten.
Landschaftsmalerei
Dass eine Landschaft allein ein Bild wert ist – ohne Heilige, ohne Helden, ohne Geschichte –, musste die Kunst erst lernen. Die Landschaftsmalerei brauchte Jahrhunderte, um vom Hintergrund zur Hauptsache zu werden. Heute gehört sie zu den beliebtesten Bildgattungen überhaupt – und verhandelt dabei stets auch unser Verhältnis zur Natur.
Die Sonne in der Kunst
Sonnendarstellungen gehören zu den ältesten und universellsten Motiven der Bildkunst: Die Sonne ist Lichtquelle, kosmische Ordnung und religiöses Symbol zugleich. Von den Sonnenbarken ägyptischer Wandmalereien über den Sol Invictus der Römer bis zu Monets „Impression, Sonnenaufgang" zieht sich die Faszination für das Licht des Tages durch alle Kulturen und Epochen.