Der Vogel in der Kunst
Vögel sind die geborenen Bildtiere: gemustert, beweglich, dem Himmel näher als wir. Die Kunst hat sie als Götterboten und Seelenträger gedeutet, als Wissenschaftsobjekt seziert und als reine Form des Fluges abstrahiert – vom ägyptischen Falken bis zu Brancusis goldenem Vogel im Raum.
Tierschädel
Tierschädel sind in der Bildkunst mehr als Überreste: Sie sind Symbole von Vergänglichkeit und Schönheit, von Natur und Tod zugleich. Von den Vanitas-Stillleben des 17. Jahrhunderts bis zu Georgia O'Keeffes großformatigen Knochenbildern aus der amerikanischen Wüste hat der Tierschädel eine eigene ästhetische Sprache entwickelt, die sich von der des menschlichen Totenschädels deutlich unterscheidet.
Das Totenbett
Das Totenbett ist eines der intimsten und schwierigsten Motive der Bildenden Kunst: der Moment zwischen Leben und Tod, zwischen Anwesenheit und Verlust. Von Luther auf dem Sterbebett bis zu Ferdinand Hodlers präziser Dokumentation des Sterbens seiner Geliebten – das Totenbett als Bildmotiv verbindet persönliche Trauer mit historischem Zeugnis und ästhetischer Herausforderung.