Die Büste
Die Büste ist eine der ältesten und beständigsten Formen der Porträtplastik: Sie zeigt Kopf, Hals und Schultern einer Person und verdichtet auf engstem Raum Ähnlichkeit, Charakter und Würde. Von den Ahnengalerien Roms über die Herrschaftsporträts des Barock bis zu zeitgenössischen Bildnisskulpturen hat die Büste nichts von ihrer Präsenz verloren.
Das Porträt
Kein Bildthema ist älter als das Gesicht des Menschen – und keines hat die Erfindung der Fotografie so spektakulär überlebt. Das Porträt war Machtinstrument, Liebespfand und Totengedenken, ehe es zur Frage wurde, die es bis heute ist: Was sieht man, wenn man einen Menschen ansieht?
Das Doppelbildnis
Im Doppelbildnis rücken zwei Menschen in einem einzigen Bild zusammen – als Paar, als Rivalen oder als Verbündete. Die Gattung reicht von den Hochzeitsporträts der flämischen Frührenaissance bis zu den subversiv-ironischen Doppelbildern der Moderne und stellt Malerinnen und Maler bis heute vor die Frage, wie zwei Persönlichkeiten in einer Komposition ihren Platz finden.