Das Doppelbildnis
Im Doppelbildnis rücken zwei Menschen in einem einzigen Bild zusammen – als Paar, als Rivalen oder als Verbündete. Die Gattung reicht von den Hochzeitsporträts der flämischen Frührenaissance bis zu den subversiv-ironischen Doppelbildern der Moderne und stellt Malerinnen und Maler bis heute vor die Frage, wie zwei Persönlichkeiten in einer Komposition ihren Platz finden.
Die Blume in der Kunst
Keine Bildgattung wird so unterschätzt wie das Blumenbild – und keine hat mehr doppelte Böden. Hinter der Schönheit von Rose, Tulpe und Sonnenblume verhandelte die Kunst Jahrhunderte lang Glauben, Geld und Vergänglichkeit. Und die Moderne fand in der Blüte ausgerechnet ihr Versuchsfeld für Farbe und Form.
Die Sonne in der Kunst
Sonnendarstellungen gehören zu den ältesten und universellsten Motiven der Bildkunst: Die Sonne ist Lichtquelle, kosmische Ordnung und religiöses Symbol zugleich. Von den Sonnenbarken ägyptischer Wandmalereien über den Sol Invictus der Römer bis zu Monets „Impression, Sonnenaufgang" zieht sich die Faszination für das Licht des Tages durch alle Kulturen und Epochen.