Tierschädel
Tierschädel sind in der Bildkunst mehr als Überreste: Sie sind Symbole von Vergänglichkeit und Schönheit, von Natur und Tod zugleich. Von den Vanitas-Stillleben des 17. Jahrhunderts bis zu Georgia O'Keeffes großformatigen Knochenbildern aus der amerikanischen Wüste hat der Tierschädel eine eigene ästhetische Sprache entwickelt, die sich von der des menschlichen Totenschädels deutlich unterscheidet.
Acrylmalerei
Keine Maltechnik ist so jung und zugleich so verbreitet wie die Acrylmalerei. In weniger als einem Jahrhundert ist sie vom Industrieprodukt zu einer der meistgenutzten Malfarben der Gegenwartskunst geworden – schnell trocknend, wasserverdünnbar und auf fast jedem Untergrund zu Hause.
Der Zirkus in der Kunst
Kaum ein Ort hat Künstler so unterschiedlich inspiriert wie die Manege: Georges Seurat sah darin reine Form, Pablo Picasso das Bild des heimatlosen Künstlers, Marc Chagall eine Metapher für das ganze Leben. Im 21. Jahrhundert ist die Bühne dieselbe geblieben, die Frage aber eine andere geworden – ob Tiere überhaupt noch dazugehören dürfen. Wie aus dem Pferd in Seurats letztem Gemälde ein Laserhologramm wurde, zeigt eine Kunstgeschichte des Spektakels, die ihre eigenen Mittel ständig neu erfindet.