Tuschezeichnung
Tusche verzeiht nichts: Jeder Strich ist endgültig, jede Linie ein Bekenntnis. Vielleicht ist die Tuschezeichnung gerade deshalb seit zwei Jahrtausenden das Medium der Meisterschaft – in Ostasien als eigene Kunstphilosophie, in Europa als Königsdisziplin der Zeichner von Rembrandt bis van Gogh.
Das Pferd in der Kunst
Kein Tier wurde öfter gemalt als das Pferd – und keines länger: Von den Höhlenwänden der Eiszeit über die Reiterstandbilder der Mächtigen bis zu Franz Marcs blauen Pferden zieht sich das Motiv durch die gesamte Kunstgeschichte. Es erzählt dabei immer auch vom Menschen: von Macht, Geschwindigkeit und Sehnsucht.
Der Hund in der Kunst
Kein Tier steht dem Menschen näher – und keines so oft mit im Bild: Der Hund begleitet die Kunst seit der Antike als Symbol der Treue, Jagdgefährte und Schoßtier, ehe er sein eigenes Porträt bekam. Und einmal, bei Goya, wurde aus dem Nebendarsteller das vielleicht rätselhafteste Hundebild der Kunstgeschichte.