Das Pferd in der Kunst
Kein Tier wurde öfter gemalt als das Pferd – und keines länger: Von den Höhlenwänden der Eiszeit über die Reiterstandbilder der Mächtigen bis zu Franz Marcs blauen Pferden zieht sich das Motiv durch die gesamte Kunstgeschichte. Es erzählt dabei immer auch vom Menschen: von Macht, Geschwindigkeit und Sehnsucht.
Das Stillleben
Ein Krug, drei Äpfel, ein erloschenes Licht: Das Stillleben ist die Kunst, dem Unscheinbaren Bedeutung abzugewinnen. Jahrhundertelang als niedrigste Bildgattung belächelt, wurde es zum heimlichen Labor der Malerei – von den holländischen Prunktischen bis zu Cézannes Äpfeln, die die Moderne einleiteten.
Der Baum in der Kunst
Kein Pflanzenmotiv ist in der Kunstgeschichte so beständig wie der Baum. Er trägt Symbolik, Jahreszeit und Licht in einem – er ist Individuum und Gattung zugleich. Von Caspar David Friedrichs Eichen bis zu Mondrians frühen Baumstudien, die langsam zur Abstraktion werden: Der Baum zeigt wie kein anderes Naturmotiv, wie ein Künstler sieht.