Expressionismus
Der Expressionismus ist der deutsche Beitrag zur Weltkunst des 20. Jahrhunderts: Malerei, die nicht zeigt, wie die Welt aussieht, sondern wie sie sich anfühlt. Grelle Farben, harte Konturen, verzerrte Körper – was 1905 als Provokation begann, prägt die expressive Malerei bis heute.
Abstrakte Malerei
Vor gut hundert Jahren wagten Malerinnen und Maler den radikalsten Schritt der Kunstgeschichte: Bilder, die nichts mehr abbilden. Farbe, Form und Rhythmus wurden zur eigenen Sprache. Was als Skandal begann, ist heute eine selbstverständliche Bildsprache der Gegenwart – und wird doch immer wieder neu erfunden.
Acrylmalerei
Keine Maltechnik ist so jung und zugleich so verbreitet wie die Acrylmalerei. In weniger als einem Jahrhundert ist sie vom Industrieprodukt zu einer der meistgenutzten Malfarben der Gegenwartskunst geworden – schnell trocknend, wasserverdünnbar und auf fast jedem Untergrund zu Hause.