Das Stillleben
Ein Krug, drei Äpfel, ein erloschenes Licht: Das Stillleben ist die Kunst, dem Unscheinbaren Bedeutung abzugewinnen. Jahrhundertelang als niedrigste Bildgattung belächelt, wurde es zum heimlichen Labor der Malerei – von den holländischen Prunktischen bis zu Cézannes Äpfeln, die die Moderne einleiteten.
Die Blume in der Kunst
Keine Bildgattung wird so unterschätzt wie das Blumenbild – und keine hat mehr doppelte Böden. Hinter der Schönheit von Rose, Tulpe und Sonnenblume verhandelte die Kunst Jahrhunderte lang Glauben, Geld und Vergänglichkeit. Und die Moderne fand in der Blüte ausgerechnet ihr Versuchsfeld für Farbe und Form.
Digitale Kunst und NFT
Digitale Kunst existiert seit den 1960er Jahren – die Debatte über ihr Verhältnis zum Kunstmarkt ist aber erst mit den NFTs von 2021 in die breite Öffentlichkeit gedrungen. Mit nicht-fungiblen Token ließ sich erstmals ein digitales Bild als Unikat ausweisen und für Millionen verkaufen. Was folgte, war ein Boom, ein Crash und eine nüchternere Neuorientierung: Was ist ein digitales Kunstwerk wert, wenn es unbegrenzt kopierbar ist?