Abstrakte Malerei
Vor gut hundert Jahren wagten Malerinnen und Maler den radikalsten Schritt der Kunstgeschichte: Bilder, die nichts mehr abbilden. Farbe, Form und Rhythmus wurden zur eigenen Sprache. Was als Skandal begann, ist heute eine selbstverständliche Bildsprache der Gegenwart – und wird doch immer wieder neu erfunden.
Das Stillleben
Ein Krug, drei Äpfel, ein erloschenes Licht: Das Stillleben ist die Kunst, dem Unscheinbaren Bedeutung abzugewinnen. Jahrhundertelang als niedrigste Bildgattung belächelt, wurde es zum heimlichen Labor der Malerei – von den holländischen Prunktischen bis zu Cézannes Äpfeln, die die Moderne einleiteten.
Der Akt
Die Darstellung des nackten menschlichen Körpers gehört zu den beständigsten und zugleich umstrittensten Bildthemen der europäischen Kunst. Zwischen Idealbild, religiöser Erzählung und gesellschaftlicher Provokation hat der Akt über Jahrtausende hinweg immer wieder neu zur Diskussion gestellt, wie ein Körper gezeigt – und wie er gesehen werden darf.