Expressionismus
Der Expressionismus ist der deutsche Beitrag zur Weltkunst des 20. Jahrhunderts: Malerei, die nicht zeigt, wie die Welt aussieht, sondern wie sie sich anfühlt. Grelle Farben, harte Konturen, verzerrte Körper – was 1905 als Provokation begann, prägt die expressive Malerei bis heute.
Künstler in München
München ist teuer, museumsreich und traditionsbewusst – und trotzdem (oder deshalb) eine Stadt, in der hunderte bildende Künstlerinnen und Künstler arbeiten: rund um eine Akademie mit großem Namen, in einem der größten Atelierstandorte Europas und in einer Szene, die sich ihren Raum zwischen den Pinakotheken erkämpft.
Abstrakte Malerei
Vor gut hundert Jahren wagten Malerinnen und Maler den radikalsten Schritt der Kunstgeschichte: Bilder, die nichts mehr abbilden. Farbe, Form und Rhythmus wurden zur eigenen Sprache. Was als Skandal begann, ist heute eine selbstverständliche Bildsprache der Gegenwart – und wird doch immer wieder neu erfunden.