Bildende Künstler

Offene Ateliers in Dresden

Dresdens Arbeitsorte öffnen sich über mehrere Formate: beim jährlichen Tag des offenen Ateliers des Künstlerbunds Dresden, beim Programm des GEH8 in Pieschen, beim Jahresrundgang der Hochschule für Bildende Künste – und das ganze Jahr über nach direkter Vereinbarung mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Arbeiten in Ateliers in Dresden ansehen

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Der Tag des offenen Ateliers: das städtische Pendant

Den größten organisierten Rahmen bietet der Künstlerbund Dresden e.V., der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler seit 1990: Der Verein, der 1990 unter dem Gründungsnamen Sächsischer Künstlerbund entstand und heute über 450 Mitglieder zählt, ruft einmal jährlich, traditionell im November, zum Tag des offenen Ateliers auf. Mehr als 80 Künstlerinnen und Künstler aus Dresden und der Region öffnen an diesem Tag ihre Arbeitsräume, allein im Stadtteil Neustadt sind es mehr als zwanzig. Besucherinnen und Besucher kommen dabei ins Gespräch, sehen Arbeiten direkt am Entstehungsort und gewinnen einen Einblick in den Alltag der Künstlerinnen und Künstler, der über die übliche Ausstellungssituation hinausgeht. Teilnehmende Adressen und das Programm veröffentlicht der Künstlerbund auf kuenstlerbund-dresden.de.

Ateliers besuchen nach Vereinbarung

Außerhalb dieses Termins empfangen viele Bildende Dresdner Künstlerinnen und Künstler Interessierte nach individueller Terminabsprache in ihren Arbeitsräumen – vom Einzelatelier in der Neustadt bis zu Gemeinschaftsateliers wie dem rund 400 Quadratmeter großen Gemeinschaftsatelier Prohlis oder dem Kollektivatelier in der Rudolf-Leonhard-Straße. Ein kurzes Anschreiben mit Terminvorschlag genügt; der verabredete Besuch bleibt der verlässlichste Weg, Arbeitsweise und Werk im Zusammenhang zu erleben. Kontakt nimmt man am besten über die eigene Website oder die Social-Media-Profile der jeweiligen Künstlerin oder des Künstlers auf.

Kunsthofpassage: Werkstätten im Alltag der Neustadt

Einen niedrigschwelligen, ganzjährig zugänglichen Sonderfall bildet die 2001 fertiggestellte Kunsthofpassage in der Äußeren Neustadt: Fünf thematisch gestaltete Innenhöfe – darunter der Hof der Elemente und der Hof der Tiere – verbinden Galerien, Cafés und Boutiquen mit Ateliers und Werkstätten, in denen Besucherinnen und Besucher den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit zusehen und teils eigene Stücke in Auftrag geben können. Anders als beim Tag des offenen Ateliers ist der Zugang hier an die regulären Öffnungszeiten der Höfe gebunden, nicht an einen einzelnen Termin.

GEH8: das offene Haus der Szene

Das GEH8 in Pieschen – 2007 von einem Kollektiv aus Künstlerinnen, Künstlern, Architektinnen, Designern und Stadtplanerinnen in einer ehemaligen Waggonwerkstatt der Deutschen Bahn gegründet – verbindet zehn vermietete Ateliers mit einem öffentlichen Kunstraum: Ausstellungen, Veranstaltungen und Werkstattformate machen das Haus zum regelmäßig zugänglichen Schaufenster der Dresdner Produktion. Wer die Szene jenseits der Museumsstadt kennenlernen will, beginnt am besten hier – die Termine veröffentlicht das Haus laufend auf geh8.de.

Der Rundgang der HfBK

Einmal im Jahr, meist im Juli, öffnet die Hochschule für Bildende Künste Dresden ihre fünf Standorte zum Rundgang: Jahresausstellungen der einzelnen Fakultäten, die Diplomausstellung im Oktogon mit Abschlussarbeiten und die Verleihung mehrerer Preise, darunter der DAAD-Preis für internationale Studierende. Malerei, Zeichnung, Grafik, Installation und Klangkunst stehen gleichrangig neben den Studiengängen Bühnen- und Kostümbild, Restaurierung sowie Kunsttherapie. Der Rundgang ist ein regelmäßiger Termin, um der kommenden Dresdner Künstlergeneration am Arbeitsort zu begegnen. Wer bei Besuchen auch erwerben möchte, findet die Kaufwege auf der Seite Kunst kaufen in Dresden beschrieben.

Zusammengenommen ergeben der Tag des offenen Ateliers, die Kunsthofpassage, das GEH8 und der Hochschulrundgang ein dichtes Bild der Dresdner Szene – vom spontanen Werkstattbesuch in der Neustadt bis zur verabredeten Begegnung im Einzelatelier. Wer mehrere Termine im Jahr verfolgt, lernt dabei nicht nur einzelne Werke, sondern die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen kennen, unter denen sie entstehen – vom denkmalgeschützten Hinterhof bis zum ehemaligen Kasernengelände.

Schon gewusst?

Wann kann man in Dresden Ateliers besuchen?

Den größten gemeinsamen Termin bildet der Tag des offenen Ateliers des Künstlerbunds Dresden im November, an dem mehr als 80 Künstlerinnen und Künstler teilnehmen. Außerhalb dieses Tages sind Besuche ganzjährig nach direkter Vereinbarung möglich. Regelmäßig öffentlich zugänglich sind zudem das GEH8 in Pieschen mit seinem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm und der jährliche Rundgang der Hochschule für Bildende Künste.

Was ist das GEH8?

Ein 2007 von einem Kollektiv aus Künstlerinnen, Künstlern, Architektinnen, Designern und Stadtplanerinnen gegründetes Atelier- und Kunsthaus in einer ehemaligen Waggonwerkstatt der Deutschen Bahn in Dresden-Pieschen: zehn vermietete Ateliers, ein öffentlicher Kunstraum und ein laufendes Programm aus Ausstellungen und Veranstaltungen – einer der zugänglichsten Orte der Dresdner Gegenwartsszene.

Was zeigt der Jahresrundgang der HfBK Dresden?

Einmal jährlich, meist im Juli, öffnet die Hochschule für Bildende Künste Dresden ihre fünf Standorte für die Öffentlichkeit: Jahresausstellungen der Fakultäten und die Diplomausstellung im Oktogon zeigen Arbeiten in Malerei, Grafik, Bildhauerei, Installation und weiteren Medien – die direkteste Möglichkeit, die kommende Dresdner Künstlergeneration am Entstehungsort kennenzulernen.

Quellen & Hinweishttps://www.geh8.dehttps://www.hfbk-dresden.dehttps://www.kunsthausdresden.de

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.