Bildende Künstler

Offene Ateliers in Hamburg

In Hamburg öffnen sich die Ateliers gebietsweise: Der BBK Hamburg organisiert offene Atelierwochenenden in den Stadtteilen, Künstlerhäuser wie die FRISE laden zu eigenen Terminen – und das ganze Jahr über empfangen Künstlerinnen und Künstler nach Vereinbarung.

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Ateliers besuchen nach Vereinbarung

Viele Bildende Hamburger Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Arbeitsräume nach Terminabsprache – von Ottensen bis Hammerbrook. Ein kurzes Anschreiben mit Terminvorschlag genügt; der verabredete Besuch bleibt in der weitläufigen Stadt der direkteste Weg zu Werk und Arbeitsweise. Kontakt nimmt man am besten über die eigene Website oder die Social-Media-Profile der jeweiligen Künstlerin oder des Künstlers auf. Wer sich vorab orientieren möchte, findet bei den großen Formaten – BBK-Wochenenden, FRISE, Gängeviertel und HFBK-Rundgang – ein breites Spektrum an Arbeitsweisen auf engem Raum versammelt.

Die offenen Atelierwochenenden des BBK

Das größte wiederkehrende Format organisiert der Berufsverband Bildender Künstler Hamburg: An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im Herbst öffnen mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler an über 50 Standorten in und um Hamburg ihre Ateliers, gegliedert nach Stadtgebieten wie Hamburg West, Ost und Süd. Da die Termine gebietsweise wechseln, lohnt der Blick in die Ankündigungen des Verbands auf bbk-hamburg.de.

FRISE: eines der ersten selbstverwalteten Künstlerhäuser Deutschlands

1977 gründeten 21 Künstlerinnen und Künstler den Verein Künstlerhaus Hamburg e.V. mit dem Ziel, eines der ersten selbstverwalteten Künstlerhäuser im Land zu schaffen; in Eigenleistung entstand im Schanzenviertel ein Gebäude mit 21 Wohn-Ateliers, einem Bildhaueratelier und einem Ausstellungsraum. Nachdem der Verein sein Gebäude an der Weidenallee 2003 an einen Investor verlor, zog er an die Arnoldstraße 26–30 in Ottensen und firmiert seither als FRISE. Heute arbeiten dort rund 40 Künstlerinnen und Künstler aus medialen und konzeptuellen Bereichen in Einzel- und Gruppenateliers; seit 2013 ergänzt ein Gastatelier für internationale Artist-in-Residence-Aufenthalte das Haus. Die FRISE verbindet Ausstellungen regelmäßig mit Einblicken in die Arbeitsräume ihrer Mitglieder.

Das Gängeviertel: besetzt, gerettet, genossenschaftlich verwaltet

2009 besetzten rund 200 Künstlerinnen und Künstler unter der Schirmherrschaft des Malers Daniel Richter ein Dutzend leerstehender Häuser in der Hamburger Neustadt, um auf den fehlenden Raum für die freie Szene aufmerksam zu machen und die historischen Gebäude vor dem Abriss zu bewahren. Aus der Besetzung entstand die Genossenschaft Gängeviertel eG, die das Quartier seit 2010 zusammen mit der Initiative Komm in die Gänge selbst verwaltet; ein Erbbaurechtsvertrag sichert dieses Modell für 75 Jahre. Heute verteilen sich rund 15 Ateliers und Werkstätten auf die engen Gassen des Viertels, ergänzt durch Gemeinschafts- und Veranstaltungsräume – einzelne Häuser öffnen zu Ausstellungen und Festen für Publikum.

Der Rundgang der HFBK

Die 1767 von der Patriotischen Gesellschaft als Gewerbeschule gegründete und seit 1970 als künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule anerkannte HFBK hat ihren Hauptsitz in dem 1911 bis 1913 von Fritz Schumacher entworfenen Gebäude am Lerchenfeld in Uhlenhorst; heute sind dort mehr als 900 Studierende eingeschrieben. Einmal im Jahr öffnet die Hochschule ihre Klassen und Werkstätten zum Jahresrundgang – ein jährlicher Termin, um der kommenden Hamburger Künstlergeneration am Arbeitsort zu begegnen. Wer bei Besuchen auch erwerben möchte, findet die Wege auf der Seite Kunst kaufen in Hamburg beschrieben.

Zwischen großem Verbandsformat, besetztem und genossenschaftlich gerettetem Stadtteil und Hochschulrundgang zeigt Hamburg, wie unterschiedlich sich der Zugang zu Kunstproduktion organisieren lässt – strukturiert wie spontan, dauerhaft wie einmal im Jahr. Hinzu kommen kleinere, oft nur lokal bekannte Atelierhäuser in Stadtteilen wie Wilhelmsburg oder Bahrenfeld, die sich an den großen Terminen beteiligen, aber auch außerhalb davon nach Vereinbarung besucht werden können.

Schon gewusst?

Wann öffnen Hamburger Künstler ihre Ateliers?

An den offenen Atelierwochenenden, die der BBK Hamburg an zwei Herbstwochenenden gebietsweise organisiert, bei Veranstaltungen der Künstlerhäuser wie der FRISE in Ottensen, beim Jahresrundgang der HFBK – und ganzjährig nach direkter Vereinbarung mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Was sind die offenen Atelierwochenenden des BBK Hamburg?

Vom Berufsverband Bildender Künstler organisierte Wochenenden, an denen mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler an über 50 Standorten gemeinsam ihre Ateliers öffnen – Besucherinnen und Besucher erleben Arbeitsorte und Werke direkt und können vor Ort kaufen. Die Termine wechseln gebietsweise und werden vom Verband angekündigt.

Quellen & Hinweishttps://www.bbk-hamburg.dehttps://www.frise.dehttps://www.hfbk-hamburg.dehttps://www.patriotische-gesellschaft.de

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.