Angermuseum – Gemäldegalerie und mittelalterliche Kunst
Das Angermuseum ist das Kunstmuseum der Stadt Erfurt und eines der bedeutendsten Kunstmuseen in Thüringen. Das historische Gebäude am Anger beherbergt eine Gemäldegalerie mit Werken vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert, darunter Werke aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren und weiterer Maler der Spätgotik und Renaissance. Neben der Malerei verfügt das Haus über eine umfangreiche Sammlung von Grafiken und Kunsthandwerk. Temporäre Ausstellungen ergänzen den historischen Bestand mit zeitgenössischen Positionen.
Kunsthalle Erfurt
Die Kunsthalle Erfurt im historischen Haus zum Roten Ochsen am Fischmarkt ist das Haupthaus für zeitgenössische Ausstellungskunst in der Stadt. Das mittelalterliche Bürgerhaus bietet mit seinen besonderen Raumverhältnissen einen ungewöhnlichen Kontext für aktuelle Kunst; das Programm zeigt regionale, nationale und internationale Positionen. Die Kunsthalle ist Teil der städtischen Kunstmuseen Erfurt.
Galerie Waidspeicher und weitere Ausstellungsorte
Die Galerie Waidspeicher ist ein weiterer städtischer Ausstellungsort in einem historischen Speichergebäude. Die Kombination der verschiedenen Häuser – Angermuseum, Kunsthalle und Galerie Waidspeicher – macht Erfurt zu einem Ort, an dem historische und zeitgenössische Kunst in einem engen geografischen und inhaltlichen Verhältnis stehen.
Galerien und freie Szene
In Erfurts Altstadt und in den Gründerzeitvierteln gibt es eine Reihe privater Galerien mit unterschiedlichen Profilen – von Klassischer Moderne bis zu aktueller Malerei und Fotografie. Die Nähe zu Weimar und seine eigene Kunsthochschultradition machen Erfurt zu einem Teil des thüringischen Kunstnetzwerks. Weimar liegt 20 Kilometer entfernt.
Erfurt als Kunststandort
Erfurt ist Thüringens größte Stadt und Landeshauptstadt mit einer kompakten, sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. Die Kunstszene nutzt dieses außergewöhnliche bauliche Erbe als Kulisse; die Verbindung von historischer Architektur und zeitgenössischer Kunst ist selten so unmittelbar wie hier.