Offene Ateliers in Köln
Köln hat eines der größten Formate seiner Art: Die „Offenen Ateliers", organisiert vom BBK Köln, öffnen an mehreren Septemberwochenenden stadtteilweise hunderte Arbeitsorte. Dazu kommen die Häuser der Szene wie CAP Cologne und das neue städtische Atelierhaus Niehl – und Besuche nach Vereinbarung das ganze Jahr.Arbeiten in Ateliers in Köln ansehen
Ateliers besuchen nach Vereinbarung
Auch außerhalb der großen Termine empfangen viele Bildende Kölner Künstlerinnen und Künstler Interessierte nach Absprache – von Ehrenfeld bis ins Rechtsrheinische. Ein kurzes Anschreiben mit Terminvorschlag genügt; der verabredete Besuch ist der unmittelbarste Zugang zu Werk und Arbeitsweise. Kontakt nimmt man am besten über die eigene Website oder die Social-Media-Profile der jeweiligen Künstlerin oder des Künstlers auf.
Die Offenen Ateliers im September
Das zentrale Kölner Format sind die „Offenen Ateliers" des Berufsverbands Bildender Künstler: An mehreren Septemberwochenenden öffnen sich die Ateliers der Stadt nacheinander nach Stadtgebieten – rechtsrheinisch, linksrheinisch Nord und linksrheinisch Süd –, sodass sich die Szene eines Viertels jeweils an einem Wochenende erkunden lässt. Je nach Jahr beteiligen sich zwischen 550 und 650 Künstlerinnen und Künstler; 2024 waren es rund 600. Organisiert wird das Format vom Kulturwerk des BBK Köln e.V. mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln; das Programm mit allen Standorten erscheint im Vorfeld auf offene-ateliers-koeln.de.
Kunsthaus Rhenania: Ateliers im historischen Speicher
Im Rheinauhafen hat sich die Szene einen weiteren festen Ort geschaffen: Im 1926 erbauten, ursprünglich als Getreidespeicher genutzten Speicherhaus Rhenania richteten sich Künstlerinnen und Künstler ab 1987 Ateliers ein und gründeten den Verein Kunsthaus Rhenania e.V. Heute arbeiten dort mehr als 50 internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Fotografie, Film, Malerei, Skulptur, Literatur, Musik, Performance und Tanz. In der Veranstaltungshalle im Erdgeschoss finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Theaterprojekte statt; die Ateliers selbst öffnen unter anderem zur Langen Nacht der Museen und zum Tag der Offenen Ateliers.
Häuser der Szene und Rundgänge
Regelmäßig zugänglich sind auch weitere Häuser der Szene. CAP Cologne, 1996 vom Künstler Thomas Baumgärtel und dreizehn weiteren Künstlerinnen und Künstlern in Köln-Nippes gegründet, betreibt auf dem Gelände der ehemaligen Clouth-Kautschukfabrik rund 3000 Quadratmeter Atelier- und Ausstellungsfläche für inzwischen 28 Mitglieder und öffnet zu Ausstellungen und Jahresterminen. Seit Ende 2024 ergänzt das städtische Atelierhaus Niehl an der Delmenhorster Straße das Angebot: Auf sieben Etagen bietet es über hundert Kunstschaffenden Ateliers zwischen 11 und 93 Quadratmetern; verwaltet wird das Haus vom Kulturquartier e.V. Die 1989 gegründete Kunsthochschule für Medien zeigt die Arbeiten ihrer rund 380 Studierenden, ein Drittel davon aus dem Ausland, bei Rundgängen und Diplompräsentationen. Wer bei alldem auch kaufen möchte – bei den Offenen Ateliers ist das ausdrücklich üblich –, findet die Wege auf der Seite Kunst kaufen in Köln beschrieben.
Was die Kölner Szene auszeichnet, ist die Dichte unterschiedlicher Zugänge: das stadtweite Verbandsformat im September, dauerhaft geöffnete Häuser wie CAP Cologne, das Atelierhaus Niehl und das Kunsthaus Rhenania, dazu die jederzeit mögliche direkte Anfrage bei einzelnen Künstlerinnen und Künstlern. Wer mehrere Formate kombiniert, bekommt ein vollständigeres Bild der Kölner Kunstproduktion als bei einem einzelnen Atelierbesuch.
Wer die Kölner Atelierszene über das Jahr verteilt erleben will, kombiniert am besten einen Termin im CAP Cologne mit einem Besuch im Städtischen Atelierhaus Niehl und im Kunsthaus Rhenania – drei Standorte mit unterschiedlicher Geschichte, aber demselben Grundgedanken: bezahlbarer Arbeitsraum für freischaffende Künstlerinnen und Künstler in einer Stadt mit hohem Mietdruck. Alle drei Häuser sind außerhalb der großen Septembertermine nach individueller Vereinbarung mit den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern zu besichtigen.
Schon gewusst?
Wann finden die Offenen Ateliers in Köln statt?
Traditionell an mehreren Septemberwochenenden, gegliedert nach Stadtgebieten (rechtsrheinisch, linksrheinisch Nord und Süd) – organisiert vom BBK Köln, mit 550 bis 650 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern je nach Jahr. Standorte und Termine veröffentlicht die Veranstaltungsseite im Vorfeld auf offene-ateliers-koeln.de.
Kann man bei den Offenen Ateliers auch kaufen?
Ja – der Direktkauf im Atelier gehört ausdrücklich zum Format: Die Künstlerinnen und Künstler zeigen ihren Bestand vor Ort. Auch außerhalb des Septembers sind Atelierbesuche nach persönlicher Vereinbarung jederzeit möglich.
Quellen & Hinweis
https://www.offene-ateliers-koeln.dehttps://www.cap-cologne.dehttps://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/unsere-atelierraeumehttps://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/neues-atelierhaus-koeln-niehlDieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.